Porträtfoto Josef Dygruber

Vom Banker über den Verkaufsleiter zum Unternehmer – Josef Dygruber kann in keine Schublade gesteckt werden. Mit Innovationsgeist, zwei Händen Neugier und jeder Menge Mut und Unternehmergeist hat er aus seinem Mondseer Unternehmen Claro einen Global Player gemacht.
Text: Tanja Lackner | Fotos: Claro

„Wenn ich sagen würde, dass ich von Beginn an alles strategisch geplant hätte, würde das nicht stimmen“, beginnt Josef Dygruber von den An- fängen seiner Firma zu erzählen. „Ich wusste nur, dass ich eine Marke erfolgreich von Null weg aufbau- en wollte und ich hatte die Chance dazu.“

Ein hehres Ziel

Wir schreiben das Jahr 1995, als der 28-jährige Josef Dygruber alles auf eine Karte setzt und Claro gründet. „Ich war jung und hungrig, hatte fünf Jahre lang bei Benckiser, einem weltweit agierenden Markenartikel- konzern in Hallein, Erfahrung gesam- melt und dachte mir etwas blauäugig: „Denen werde ich es allen zeigen.“ Der „junge Wilde“ hatte vor 23 Jahren nichts weniger im Sinn, als das Geschirrspülen zu revolutionieren.

„Ich habe den Markt gekannt und gewusst, dass maschinelles Geschirrspülen auf dem Vormarsch ist.“

Damals kamen auch die ersten Geschirrspül-Tabs auf und mein damaliger Chef meinte dazu nur: ‚Du wirst sehen, das mit den Tabs wird nie etwas.‘ Da dachte ich bei mir: Wenn er so überzeugt ist, dass das nichts wird, wäre das eigentlich eine Chance für mich.“ Dygruber nutzt sie und startet am 3. Juli seine Produktion in Mondsee – mit einem Team aus 13 Leuten und einer Tabspressmaschine.

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